Transfer on Death für digitale Konten: was TOD abdeckt
Transfer on Death klingt wie eine einfache Lösung für digitale Konten. Tatsächlich ist TOD vor allem ein Finanzinstrument.
Bei geeigneten Depotkonten kann TOD festlegen, wer die Wertpapiere nach dem Tod erhält. Bei Bankkonten gibt es ähnliche POD-Strukturen. Für E-Mail, Cloud oder soziale Medien gelten dagegen Plattformregeln und Legacy-Tools.
Was TOD leistet
FINRA beschreibt TOD als Möglichkeit, zu Lebzeiten die Kontrolle zu behalten und nach dem Tod Eigentum an benannte Begünstigte zu übertragen. Investor.gov erklärt, dass Wertpapiere so direkt und ohne Probate übertragen werden können.
Das ist wertvoll, aber es ist kein Passwort- oder Datenzugriffsrecht.
Online-Konten brauchen eigene Regeln
Google Inactive Account Manager kann vertrauenswürdigen Kontakten bestimmte Daten nach Tod oder Inaktivität bereitstellen. Das ist hilfreich, aber keine Übertragung eines Finanzvermögens.
Deshalb sollte ein Nachlassplan Finanzkonten und Online-Daten getrennt behandeln.
Praktischer Plan
Liste Finanzkonten separat von Online-Konten. Prüfe bei Finanzkonten Begünstigte. Prüfe bei Online-Konten Legacy-Einstellungen, Anweisungen und sicheren Zugriff.
So vermeidest du, dass eine TOD-Regel für ein Problem verwendet wird, für das sie nie gedacht war.
