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Webhosting-Konto Nach Dem Tod

So wird ein Webhosting-Konto nach dem Tod verwaltet: Abrechnung, Zugriff, DNS, Backups, Transfer und Unterlagen.

Stefan-Iulian Tesoi · Autor fur digitale Nachlassplanung
Veroffentlicht: 2026-06-02
Aktualisiert: 2026-06-02
8 Min. Lesezeit
Webhosting-Konto Nach Dem Tod

Webhosting-Konto Nach Dem Tod

Ein Webhosting-Konto nach dem Tod kann eine Website, einen Shop, ein Portfolio oder ein Familienarchiv online halten. Von außen wirkt die Website einfach, intern hängen oft Hosting, Domain, DNS, E-Mail, Zertifikate, Backups und Zahlungen daran.

Deshalb sollte die Familie nicht mit Passwortsuche beginnen. Erst müssen Zahlung, Domain, DNS und rechtliche Befugnis geklärt werden.

Squarespace zeigt die Grenze gut: Angehörige oder Nachlassverwalter können Abrechnungszugriff beantragen, um die Website bezahlt zu halten oder zu kündigen. Voller Adminzugriff und Bearbeitung werden laut Squarespace nicht gewährt.

WordPress.com verlangt bei verstorbenen Website-Eigentümern Angaben zum Konto, URL, gewünschte Aktion und Nachweise. GoDaddy verlangt für Kontozugang nach dem Tod rechtliche Dokumente, Sterbeurkunde und Ausweis.

Transfers sind einfacher, wenn der Eigentümer noch handeln kann. Wix, Shopify und WordPress.com dokumentieren Eigentümerübertragungen an andere Konten. Für Unternehmen sollte das kein Notfallprozess sein, sondern Teil der normalen Betriebsplanung.

DNS darf nicht blind geändert werden. MX-, TXT-, A-, CNAME-, DKIM- und DMARC-Einträge können E-Mail, Website, Zertifikate und Kontowiederherstellung beeinflussen. Vor Kündigung oder Transfer sollten Inhalte und DNS gesichert werden.

Ein guter Plan nennt Host, Konto-E-Mail, Domain, DNS, Zahlungsmittel, Admins, Backups, technischen Kontakt und Ziel: online halten, übertragen, archivieren, privat stellen oder schließen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Website-Kontinuität hängt von Hosting, Domain, DNS, Zahlung, Backups und Befugnis ab.
  • Manche Plattformen haben Prozesse für verstorbene Eigentümer, aber Zugriff kann begrenzt sein.
  • Eigentümer sollten Host, Konto, Domain, DNS, Zahlung, Backups, Admins und Nachfolger dokumentieren.

Schritt fur Schritt

  1. Plattform, Host, Registrar, DNS, E-Mail, Zahlungsmittel und Fristen identifizieren.
  2. Site und Domain bezahlt halten, während Befugnis geprüft wird.
  3. Sterbeurkunde, Nachlassunterlagen, Ausweis, URL und Konto-E-Mail sammeln.
  4. Backup oder Export erstellen, bevor Kündigung, Transfer oder DNS-Änderung erfolgen.

Haufig gestellte Fragen

Bekommt die Familie vollen Adminzugriff?
Das hängt von Anbieter und Unterlagen ab. Manche Anbieter geben nur Abrechnungszugriff oder begrenzte Maßnahmen.
Was sollte zuerst passieren?
Zahlung stabilisieren, Domain und DNS identifizieren und den Anbieter mit Unterlagen kontaktieren.

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