Google Drive Nachlassplanung: teilen, archivieren, loschen
Google Drive kann Familienarchiv, Arbeitsordner und privater Speicher zugleich sein. Deshalb sollte der digitale Nachlass hier nicht aus einem einzigen Passwort bestehen.
Erstellen Sie zuerst eine Karte: rechtliche Dokumente, Steuerunterlagen, Versicherungen, Fotos, Scans, medizinische Hinweise, Geschaftsunterlagen und private Notizen. Markieren Sie, was geteilt, archiviert, ubertragen, spater geloscht oder privat bleiben soll.
Teilen Sie nicht das ganze Drive. Ein vorbereiteter Ordner ist meistens besser. Darin liegen Kontakte, Dokumentorte, Notfallhinweise und ausgewahlte Kopien. Wahlen Sie Viewer, Commenter oder Editor passend zur Aufgabe.
Eigentum ist nicht dasselbe wie Freigabe. Google weist darauf hin, dass ein Ordner-Eigentumswechsel die Dateien darin nicht automatisch ubertragt. Prufen Sie wichtige Dateien rechtzeitig.
Google Takeout eignet sich fur Sicherungskopien ausserhalb des Kontos. Diese Archive konnen sehr sensible Daten enthalten und sollten entsprechend geschutzt werden.
Inactive Account Manager gehort ebenfalls dazu. Er kann Kontakte nach Inaktivitat benachrichtigen oder ausgewahlte Daten teilen. Er ersetzt keine rechtlichen Dokumente, schafft aber eine offizielle Google Route.
Loschen kommt zuletzt. Dateien im Papierkorb bleiben laut Google 30 Tage, sofern niemand ihn leert. Erst sichern, dann bereinigen.
Das Ziel ist selektiver Zugriff: die richtigen Dateien fur die richtigen Menschen, mit klaren Grenzen fur Privatsphare.
