Passkeys und digitales Erbe
Passkeys schuetzen besser vor Phishing und Passwortdiebstahl. Fuer digitales Erbe aendern sie aber die Grundfrage. Ein Erbe kann eine Passkey nicht aus einer Liste ablesen.
Die richtige Frage lautet: Wo liegt die Passkey, welches Geraet oder welcher Anbieter kontrolliert sie, und welcher Recovery-Weg funktioniert?
Starten Sie mit wichtigen Konten: Haupt-E-Mail, Passwortmanager, Apple, Google, Microsoft, Cloud, Fotos, Banken, Steuern, Domains und Geschaeftstools. Notieren Sie, ob Passkeys aktiv sind und wo sie gespeichert werden.
Eine synchronisierte Passkey kann in Apple, Google, Microsoft oder einem Passwortmanager liegen. Eine geraetegebundene Passkey kann von einem bestimmten Telefon, Laptop oder Sicherheitsschluessel abhaengen. Microsoft warnt, dass eine solche Passkey verloren sein kann, wenn das Geraet verloren ist und keine Recovery besteht.
Geraete sind daher kritisch. Google erklaert, dass die Nutzung einer Passkey Zugriff auf das Geraet und dessen Entsperrung bedeutet. Loeschen Sie Telefon oder Laptop nicht, bevor klar ist, welche Konten davon abhaengen.
Der Plan sollte Recovery-E-Mail, Telefonnummer, Backup-Codes, Vertrauenspersonen, Sicherheitsschluessel und Befugnis nennen. Bei Finanz- oder Identitaetskonten kann der offizielle Anbieterprozess wichtiger sein als ein Login.
Ein guter Plan gibt heute keine Geheimnisse preis. Er macht morgen den sicheren Weg fuer die richtige Person sichtbar.
